Was ist Kokosmehl?

Kokosmehl

Kokosmehl

Die Kokosnuss dient als Rohstoff für so manche Produkte, auch als Kokosmehl ist die Frucht auf dem Markt erhältlich und wird oft mit Kokosraspeln verwechselt. Doch hier gibt es Unterschiede, die Sie kennen sollten. Auch als Kokosöl ist die Nuss sehr beliebt und wird nicht nur im Lebensmittelbereich eingesetzt. Äußerst beliebt ist das Öl der Nuss nämlich auch in Cremes und Duschprodukten. Das Kokosmehl hingegen wird nur als Lebensmittel verwendet, obgleich es dennoch oftmals in diversen Peelings eingesetzt wird. Die positive Wirkung hält sich in dieser Form in Grenzen. Kokosnussmehl hat in vielen Zielgruppen große Bedeutung und bringt unzählige Vorteile mit, die man nicht außer Acht lassen sollte. Dabei gilt es einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen, die das Mehl aus der Kokosnuss maßgeblich von anderen, gewöhnlichen Mehlsorten unterscheidet.

Die Kokosnuss hält jung

Im Gegensatz zu gewöhnlichem Haushaltsmehl aus Getreide, welches bei vielen insbesondere aufgrund der „schweren“ Kohlenhydrate auf die Schönheit und Gesundheit eher einen schlechten Ruf hat, glänzt die Kokosnuss mit den positiven Fettsäuren und dem niedrigen Gehalt an Kohlenhydraten. Vor allem aber die darin enthaltene mittelkettige Fettsäure Laurinsäure wird von vielen als eine Art Jungbrunnen gefeiert. Sie ist praktisch in allen Produkten der Kokosnuss enthalten, also auch im Öl und dem Kokosmehl. Kokosnuüsse erreichen einen Anteil an Laurinsäure von etwa 45 bis 59%, was als extrem hoch einzustufen ist. Sie ist aber noch in diversen anderen Lebensmitteln enthalten – zum Beispiel in Palmkernöl. In den 60er Jahren wurden die Eigenschaften intensiv erforscht. Es stellte sich heraus, dass sie bei der Bekämpfung von Viren und Bakterien hilfreich sein und zudem noch vom Körper nicht so schnell verarbeitet wird und deshalb länger für Energie sorgt. Außerdem setzt sie sich nicht so schnell in den Fettpolstern ab.

Kokosmehl frei von Gluten

Bekannt ist auch, dass Kokosmehl nahezu vollständig frei von Gluten ist. Gluten wird von vielen Personengruppen nicht gut vertragen und befindet sich in jeder Mehlsorte. Er sorgt für die Elastizität und die Klebefähigkeit des Teigs. Dennoch verzichten gerne auch viele Menschen auf die Portion Teigkleber, die nicht unter einer Unverträglichkeit leiden. Gluten ist aus Eiweißen zusammengesetzt und vor allem im Weizen zu finden. Auch Laktose ist im Kokosmehl nicht enthalten, weshalb es vor allem für diejenigen geeignet ist, die laktosefrei und glutenfrei backen möchten. Es bringt dennoch viele Nährstoffe und vor allem Ballaststoffe mit, die gut für die Verdauung sind. Es lässt sich deshalb deutlich leichter als Weizenmehl verdauen und verhindert Heißhungerattacken.

Kokosmehl frei von Kohlenhydraten?

Das Kokosnussmehl ist nicht vollständig frei von Kohlenhydraten. Es enthält aber deutlich weniger als normales Mehl. Nicht einmal 20 Gramm Kohlenhydrate sind in 100 Gramm Mehl zu finden. Es eignet sich also auch hervorragend zum Abnehmen. Da es durch die mittelkettigen Fettsäuren dennoch hochwertige Energie liefert kann man es zum Beispiel sehr gut zum Backen im Rahmen einer Diät verwenden. „Low Carb“ ist hier das Stichwort. Ziel ist es dem Körper weniger Kohlenhydrate zuzuführen, die normalerweise so viel Energie liefern, dass überschüssige davon im Fettgewebe gespeichert wird. Um dies zu verhindern setzt man auf möglichst wenig minderwertige Kohlenhydrate und greift stattdessen zu denen, die langanhaltend Energie liefern oder nimmt stattdessen mehr Eiweiß zu sich, welches den Körper zusätzlich noch beim Aufbau von Muskelmasse unterstützt. Je mehr Muskeln der Körper hat desto mehr Energie und Kalorien verbraucht er.

Wie wird Kokosmehl hergestellt?

Bei der Herstellung von Kokosmehl wird das weiße Kokosfleisch (ohne Schale) zusammen mit Wasser zerkleinert.

Anschließend wird es gesiebt und im Ofen getrocknet.

Im letzten Schritt wird es nochmals zerkleinert und fein gemahlen.

Die Inhaltsstoffe von Kokosmehl:

  • Vitamine B und Vitamin E
  • Kalium, Phosphor, Magnesium und Calcium
  • Sekundäre Pflanzenstoffe mit Spurenelementen und Ballaststoffen
  • Verdauungsanregende Enzyme
  • 12% Kokosöl
  • 40% Ballaststoffe
  • 20% pflanzliche Eiweiße

Kokosmehl enthählt wichtige Mineral- und Ballaststoffe

Da es frei von Laktose, aber dafür sehr ballaststoffreich ist, lässt sich das Kokosmehl sehr gut verdauen. Es hilft Ihnen zudem nicht nur durch die Ballaststoffe, sondern auch durch die Enzyme bei der Verdauung. Die sekundären Pflanzenstoffe und Spurenelemente sind unserer Gesundheit sehr zuträglich, wobei auch die enthaltenen B- und E-Vitamine an dieser Stelle zu nennen sind. Desweiteren ist Kokosöl mit seinen gesunden Fetten enthalten. Besonders gerne wird es zum Backen und Anbraten eingesetzt, weshalb auch Kokosmehl beim Backen eine sehr gute Figur macht. Der leichte Kokosgeschmack passt hervorragend zu Keksen. Doch er ist noch so dezent, dass es sich auch gut Brötchen damit backen lässt. Diese enthalten dann nur wenige Kohlenhydrate und sind deshalb perfekt für einen Low-Carb Ernährungsplan.

Auch Magnesium und Calcium sind darin enthalten. Beides sehr wichtige Mineralstoffe für Knochen und Muskulatur. Calcium ist normalerweise in besonders großen Mengen in Milch enthalten. Somit kann man mit Kokosmehl auch als Veganer, der normalerweise keine Milch zu sich nimmt Calcium konsumieren und somit für seinen Körper etwas gutes tun. Das Magnesium verringert bei sportlicher Aktivität die Ermüdung der Muskeln und sorgt dafür, dass kein Muskelkater aufkommt. Da die im Mehl der Kokosnuss enthaltenen Mengen allerdings nicht vergleichbar mit Magnesiumtabletten sind, fällt der Effekt etwas geringer aus.

 

 

Superfood Kokosnuss by mint-green.de

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