Wissenschaftliche Studien zu Kokosöl

Wissenschaftliche Studien zu Kokosöl

Wissenschaftliche Studien zu Kokosöl

Es gibt nicht wenige „Hausmittel“ oder auch Naturprodukte, deren Wirkung schon seit Langem in der Praxis erprobt und bewährt sind. Trotzdem fehlt oft die Anerkennung durch verschiedene Berufsgruppen oder Branchen, die grundsätzlich dazu neigen, nur empirische Beweise für die Wirkkraft eines Stoffes gelten zu lassen. Das ist keineswegs ein Vorwurf, sondern eine durchaus zu begrüßende Art und Weise, um einen Stoff zu betrachten. Gäbe es die Wissenschaft nicht, würde der Aberglaube verstärkt um sich greifen. Eine Situation, die Europa praktisch über das gesamte Mittelalter bis in die Neuzeit hinein mit all ihren schrecklichen Folgen erleiden musste.

Kokosöl ist ein solcher Stoff, dessen Zusammensetzung und Funktion in bestimmten Bereichen schon lange bekannt ist und entsprechend genutzt wird. Gleichzeitig wird Kokosöl aber auch im Bereich des Gesundheitswesens verschiedene Wirkweisen zugesprochen. Empirische, also nachvollziehbare, Beweise dazu finden sich jedoch nur sehr wenige. Das bedeutet keineswegs, dass die zugesprochenen Wirkungen des Kokosöls nicht vorhanden wären. Sondern einfach, dass ein größerer Kreis der medizinischen Wissenschaft das Potenzial des Kokosöls noch nicht erkannt hat.

Die wenigen Studien, die zu Kokosöl vorliegen, zeigen ein enormes Spektrum auf, indem sich Kokosöl aus gesundheitlicher Sicht mit hoher Wirkung bewegt. Die Studien belegen nicht einfach nur eine positive Beeinflussung des Allgemeinzustandes durch die Anwendung von Kokosöl. Sondern sie zeigen gleichzeitig auf, dass Kokosöl selbst bei schwersten Krankheitsbildern wie etwa Adipositas, Alzheimer, Parkinson oder Demenz den Verlauf der Krankheit zum Besseren beeinflussen. Ja sogar eine vollständige Heilung bewirken können.

Nachfolgend nun die Inhalte dreier Studien und der Bericht einer englischen Ärztin, der zwar keine Studie im engeren Sinn darstellt, aber ein beeindruckender Beweis, das die Suche nach neuen Heilmitteln, abseits der Chemie und Pharmazie, durchaus Erfolg haben kann.

Wissenschaftliche Studien zu Kokosöl: Beeinflussung des Fettstoffwechsels durch mittel- und langkettige Triglyzeride

Veröffentlicht am 15. Mai 2010 durch die Abteilung für Ernährung der chinesischen Volksbefreiungsarmee. Generalhospital von Peking, China

Link zur Studie, englischsprachig: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20473577

In dieser Studie wurde an 101 Probanden mit Hypertriglyzeridämie ein Test durchgeführt, wie unterschiedlich Fette mit langkettigen oder mittelkettigen Triglyzeriden wirken. Langkettige Triglyzeride finden sich in herkömmlichen Speiseölen aus Getreide, mittelkettige Triglyzeride vorwiegend in Kokos- und Palmöl. Hypertriglyzeridämie ist eine Fettstoffwechselstörung, die eine Erhöhung der Triacylglyceride im Blut bewirkt.

Fettstoffwechselstörungen können genetisch bedingt sein. Sie sind oft aber auch die Auswirkung äußerer Ursachen wie Fettleibigkeit, Diabetes mellitus, Gicht, Alkoholmissbrauch, Schwangerschaft, Nierenfunktionsstörungen oder Morbus Cushing.

Die Probanden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils 8 Wochen lang täglich 25 bis 30 g entweder mittelkettiges (MLCT) oder langkettiges Öl (LCT) verwenden mussten. Um Beeinflussungen subjektiver Art auszuschließen, erfolgte der Test als Doppelblindstudie. Das bedeutet, dass weder der Versuchsleiter noch die Probanden wussten, welche Art Öl verabreicht wurde.

Sowohl vor wie nach der Studie wurden das Gewicht, der BMI, der Körperfettanteil, das Unterhautfett, die Blutfettwerte sowie der Fettanteil im Bauchraum der Probanden gemessen und protokolliert.

Das Ergebnis zeigte eindeutig eine signifikante Senkung des BMI, des Körperfettanteils, der Blutfettwerte, des Unterhautfetts und des Fettanteils im Bauchraum bei den Probanden, die über 8 Wochen nur MLCT verwendeten. Also beispielsweise Kokosöl mit mittelkettigen Triglyzeriden.

Wissenschaftliche Studien zu Kokosöl: Kokosöl kann Karies bekämpfen

Veröffentlicht am 2. September 2012, durchgeführt im Athlone Institute of Technology, Abteilung Bioscience Research, in Irland.

Link zur Studie, englischsprachig: http://www.microbiologysociety.org/news/press-releases.cfm/coconut-oil-could-combat-tooth-decay

Die Studie konzentriert sich auf die antibakterielle Wirkung von Lipiden in pflanzlichen Ölen im Mundraum, wenn diese mit Enzymen modifiziert sind. Basis für die Untersuchung ist die Erkenntnis, dass im Verdauungstrakt des Menschen ebenfalls Öle und Fette mit Darmeigenen Enzymen angereichert werden und dort Mikroorganismen bekämpfen. Zuvor schon gab es Studien über Enzymmodifizierte Kuhmilch, die den wichtigsten Erreger für Kariesbefall, das Bakterium Streptococcus mutans, reduzieren konnte. Auch in der Muttermilch stillender Frauen finden sich entsprechende Enzyme.

In der vorliegenden Studie wurden verschiedene Pflanzenöle getestet, da diese ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Ernährung darstellen. Dabei zeigte modifiziertes Kokosöl die mit Abstand beste Wirkung gegenüber S. mutans und bewies gleichzeitig seine Verträglichkeit mit der übrigen Mundflora. Neben dem Bakterium S. mutans zeigte sich das modifizierte Kokosöl ebenso schädlich für die Hefe Candida albicans, ein nicht nur im Mundraum vorkommender Pilz, der bei einer gesunden Immunabwehr nicht in Erscheinung tritt. Bei einer verringerten Immunität jedoch seine Population erhöht und eine Mykose, eine Infektion, auslösen kann.

In der weiteren Forschungsarbeit geht es darum, ein Mittel auf der Basis von Kokosöl zu entwickeln, das in der Zahnhygiene eingesetzt werden kann. Etwa als Ersatz für das umstrittene Fluor in der Zahnpasta.

Wissenschaftliche Studien zu Kokosöl: Gesund durch Ernährung mit Kokosöl

Veröffentlicht im Jahr 1969 durch Dr. Ian Prior, ein Neuseeländischer Epidemiologe.

Link zur Studie, englischsprachig: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7270479

Der aus Neuseeland stammende Epidemiologe Dr. Ian Prior besuchte im Rahmen einer Forschungsreise in den 60er-Jahren das Atoll Puka-Puka, das politisch zu Französisch-Polynesien gehört. Das kleine Atoll mit 17 Inselchen war bis in die 20er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts überwiegend unbewohnt, bis sich von einem benachbarten Atoll, Fakahina, mehrere Familien auf Puka-Puka ansiedelten und dort eine Kokosplantage einrichteten. Die Kokospalme selbst gehört nicht zu den endemischen Pflanzen der Inseln.

Der über vierzig Jahre später eintreffende Prior konnte bei den Bewohnern des Puka-Puka Atolls einen bemerkenswerten Gesundheitszustand feststellen. Er untersuchte dieses Phänomen genauer. Dabei stellte er fest, dass sich die weitgehend isoliert lebenden Inselbewohner fast ausschließlich von naturbelassenen Lebensmitteln ernährten und die Hauptenergiequelle die Kokosnuss darstellte.

Die Einwohner konnten keine der üblichen Zivilisationskrankheiten vorweisen. Es gab keine Zahnerkrankungen oder Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Ebenso war Fettleibigkeit oder auch nur Übergewicht kaum bekannt. Dr. Ian Prior untersuchte daraufhin die Speisen der Inselbewohner und stellte sehr hohe Laurin- und Myristinsäureanteile fest. Die gesättigten Fettsäuren der Kokosnuss besitzen demzufolge eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den gesamten menschlichen Organismus.

Wissenschaftliche Studien zu Kokosöl: Wirkung von Kokosöl auf Alzheimer

Bericht der englischen Kinderärztin Dr. Mary Newport, veröffentlicht am 3. Juni 2012 durch die Universität von Kalifornien

Link zur Studie, englischsprachig: http://health.universityofcalifornia.edu/2012/06/03/can-coconut-oil-treat-alzheimers/

Der Ehemann der Kinderärztin Mary Newport erkrankte an einer sehr aggressiven Form des Alzheimer-Syndroms und wurde nach mehreren Behandlungsversuchen durch entsprechende Fachärzte aufgegeben. Dr. Newport wollte dieses faktische Todesurteil über ihren Ehemann nicht einfach hinnehmen. Sie forschte selbst weiter zu den Ursachen der Alzheimer-Erkrankung. In diesem Rahmen erkannte sie die Wirkung von Ketonen, ein Nebenprodukt beim Abbau von Fetten im Körper. Ketone ersetzen bei Diäten oder geringer Zufuhr von Kohlehydraten die Glukose im Blut.

Bei der Alzheimer-Erkrankung ist eine der Auswirkungen, das das betroffene Gehirn nicht mehr in der Lage ist, die im Blut vorhandene Glukose vollständig zu verarbeiten, sich also praktisch selbst von der Energiezufuhr abschneidet. Dr. Newports Idee war es, im Blut ihres Mannes den Ketonanteil zu steigern, in der Annahme, dass das Gehirn die Ketone als Energielieferanten akzeptiert.

Um dies umzusetzen, nutzte sie die mittelkettigen Triglyzeride des Kokosöls, die in der Leber zu Ketonen umgewandelt werden. Sie verabreichte ihrem Ehemann entsprechend Kokosöl sowohl pur, wie auch in Lebensmitteln verarbeitet. In der Folge verbesserte sich sein Kurzzeitgedächtnis. Seine Depressionen linderten sich. Die Motorik und die bereits angegriffene Sehkraft wurden wiederhergestellt. Ein während der Behandlung mit dem Kokosöl durchgeführtes MRT zeigte, dass der durch die Alzheimer-Erkrankung ausgelöste Schrumpfungsprozess des Gehirns gestoppt wurde.

Sicherlich besitzt diese Wissenschaftliche Studien zu Kokosöl keine empirische Beweiskraft, zumal Alzheimer in sehr verschiedenen Auswirkungen auftreten kann. Es zeigt aber eindrucksvoll, wie wirksam natürliche Produkte sein können, wobei Kokosöl ohne Zweifel eine Sonderstellung einnimmt.

 

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